Inside: Tönnies

Dein Einblick ins Unternehmen

In den vergangenen Wochen stand für Fynn und seine Azubi-Kollegen im Bereich Technik bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück viel auf dem Programm. Tönnies hat mit einem Umbau der Produktionsräume auf die allgemeine Corona-Situation reagiert und dadurch den Schutz der Mitarbeiter nochmal erhöht. Für den 20-jährigen angehenden Mechatroniker eine spannende Zeit. Schließlich konnte er tatkräftig mit ins Rad greifen, um die Umbaumaßnahmen voranzutreiben. „Aus Gesprächen mit meinen Klassenkameraden weiß ich, dass viele jeden Tag das Gleiche machen müssen. Hier ist das zum Glück nicht so“, sagt der Delbrücker und strahlt. 

Voller Einsatz und frische Ideen

Neben regelmäßigen Wartungsarbeiten von Produktionsmaschinen beispielsweise für die Herstellung von Schnitzeln, Hackfleisch oder Steaks sind auch immer wieder kreative Problem-Lösungen gefragt.
„Da können wir Azubis uns voll mit einbringen“, erläutert Fynn. Für Ausbildungsleiter Jan Fuhrmann ein wichtiger Baustein, um die Nachwuchskräfte nach und nach an die Abläufe heranzuführen.
„Hier muss niemand wochenlang danebenstehen und zugucken, sondern darf gleich mit anpacken. Und ehrlich: Häufig haben sie super Ideen, auf die wir alten Hasen nicht gekommen wären“, sagt der Metallbaumeister lachend.

Lehrwerkstatt soll Wissen der Fachkräfte von morgen vertiefen

Um die Fachkräfte von morgen noch besser schulen zu können, entsteht bei Tönnies derzeit eine eigene Lehrwerkstatt. Dafür wird eine rund 200 Quadratmeter große Fläche mitten auf dem Gelände des Betriebs umgebaut.
In zwei Räumen sollen mechanische und elektronische Kenntnisse vertieft werden. In wenigen Wochen werden dort die 23 Tönnies-Azubis zum Industriemechaniker Fachrichtung Instandhaltung, Betriebselektriker und Mechatroniker ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen.
Schweißen, Drehen, Fräsen – eben alles, was der Lehrplan hergibt. Bislang finden Schulungen für die Auszubildenden bei Tönnies noch extern statt.
„Doch nach und nach wollen wir die Lehrgänge selbst durchführen“, sagt Jan Fuhrmann. Dafür soll es auch einen zusätzlichen Schulungsraum mit Computern und Smartboard für die Theorie geben.
Das Meisterbüro wird direkt an die Lehrwerkstatt angedockt: Das garantiert kurze Wege und schnelle Feedbacks.

„Eine kleine Versuchsküche“

Für Fynn und seine Azubi-Kollegen ist die eigene Lehrwerkstatt die ideale Ergänzung zum Tagesgeschäft.
„Hier haben wir an einem Ort die Möglichkeit, Drehen und Fräsen zu üben. Eine kleine Versuchsküche, von der aus wir das Erlernte in die Praxis umsetzen können“, erläutert der 20-Jährige.
Die Praxisarbeiten, von denen er spricht, sind bei Tönnies extrem wichtig. „Wir kümmern uns im laufenden Betrieb um die Instandhaltung, Wartung oder Fehlerbehebung von Maschinen, Förderbändern oder Kühlung.
Das ist super spannend. Denn wenn das nicht läuft, dann steht die Produktion“, sagt Fynn mit einem Leuchten in den Augen.
Man merkt: Seine Entscheidung, vor zwei Jahren bei Tönnies seine Ausbildung zu starten, hat er nicht bereut. Im Gegenteil: „Es macht unglaublich viel Spaß, ist sehr abwechslungsreich. Und für Technik habe ich mich eh schon immer interessiert.“ 

Automatisierung der Produktion als spannendes Aufgabengebiet

Wenn es nach dem Delbrücker geht, dann soll das auch noch lange so sein. Denn: „Ich möchte unbedingt bei Tönnies bleiben. Hier fühle ich mich total wertgeschätzt“, sagt er.
Vor allem der fortlaufende Prozess der Automatisierung innerhalb der Produktion hat es ihm angetan. Hier will Fynn weiter seine Ideen mit einbringen, um die Arbeitsabläufe bei der Herstellung der hochwertigen Lebensmittel noch weiter zu vereinfachen.
Raum für diese Ideen geben ihm Jan Fuhrmann und die anderen Kollegen allemal.