Inside: Craemer

Dein Einblick ins Unternehmen

Kunststoffpaletten, große Mülltonnen und ähnliches: Wenn in diesem Arbeitsumfeld das Wort „Luxus“ fällt, solltest du aufhorchen! 

Besonders dann, wenn es sich auf die Qualität der Ausbildung bezieht. Und die ist bei Craemer in Herzebrock-Clarholz preisverdächtig. Das 

findet zum Beispiel Florian, Auszubildender zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik.

Berufsstart mit Rundum-Betreuung

Ein wesentliches Merkmal der so gelobten Ausbildung bei Craemer: Die hochmoderne Lehrwerkstatt, in der alle technischen Azubis in ihren ersten Monaten das Bohren, Fräsen, Feilen und mehr erlernen.
„Hier steht ein richtiger Maschinenpark, an dem wir uns ausprobieren und – im Gegensatz zu echten Kundenaufträgen – auch mal Fehler machen dürfen!“, schwärmt Florian. Das Highlight und für den 19-Jährigen tatsächlich eine Art „Luxus“: 
„Wir haben eine eigene Spritzgießmaschine, die komplett für Schulungszwecke zur Verfügung steht!“ Und das ist ebenso außergewöhnlich wie die engagierten Ausbilder, die in jedem Bereich ausschließlich für den Betriebsnachwuchs zuständig sind.
Vom Verfahrensmechaniker über den Fachinformatiker für System­integration bis hin zum Industriemechaniker profitiert davon das gesamte Azubi-Team.

Viel mehr Vielfalt 

Wie abwechslungsreich der Arbeitsalltag bei Craemer ist, erlebt Florian immer wieder selbst.
Um einen Überblick über die vielen Unternehmensbereiche zu bekommen, durchläuft er mit der Elektrowerkstatt, Schlosserei, Kunststofffertigung und Arbeitsvorbereitung sowie dem Versand und Werkzeugbau alle wichtigen Stationen.
Spaß macht es dem angehenden Verfahrensmechaniker überall: „Dafür sorgen schon die netten Kollegen und die spannenden Aufgaben!“
Florians heutiger Auftrag: Gemeinsam mit zwei Kollegen bereitet er eine Produktionsanlage für die Herstellung von Kunststoffpaletten im Spritzgießverfahren vor.

Von der Vorbereitung ... 

Bevor es losgehen kann, informiert sich der Langenberger über die wichtigsten Eckdaten: Welches Werkzeug samt Spritzgießform ist er­forderlich, welches Material wird benötigt – und welche Farbe soll es haben?
Denn auch wenn wir Kunststoffpaletten hauptsächlich in Grau kennen: „Die gibt es auch in Pink, Gelb und jeder Farbe, die der Kunde wünscht!“
Während ein Kollege prüft, ob die Spritzgießmaschine einsatzbereit ist, holt Florian das passende Werkzeug – mit dem Kran! „So ein Werkzeug wiegt schnell mal 30 Tonnen“, erklärt er.
Nachdem das Schwergewicht auf die Maschine gebaut ist, folgt eine erste Funktionsprüfung im „Trockenlauf“. Dann geht es an die Einrichtung der Roboter, die am Ende der Produktion die fertigen Paletten entnehmen.
Deren Programmierung ist eigentlich kein Fall für die Verfahrensmechaniker, aber bei Craemer lernt Florian sie trotzdem. Und das macht nicht nur richtig Spaß, sondern ist auch ein echter Türöffner für sein weiteres Berufsleben!

... bis zur Qualitätskontrolle

Erst nach einem weiteren Testlauf kommt der Kunststoff ins Spiel, der speziell für jeden Auftrag in der Mischanlage hergestellt wird.
Als Granulat wird er in die Spritzgießmaschine befördert und dort verflüssigt. Dann endlich wird die Maschine angefahren – ein spannender Moment, bei dem noch viel schiefgehen kann!
Mit seinen Kenntnissen aus der Lehrwerkstatt und der Unterstützung der erfahrenen Kollegen meistert der Azubi im dritten Ausbildungsjahr das Anfahren und übergibt die laufende Anlage an die Maschinen- und Anlagenführer.
In der Qualitätskontrolle checkt Florian dann die ersten fertigen Paletten. „Passt alles!“, fasst er zusammen und meint damit neben dem einwandfreien Produkt auch seine Ausbildung:
„Job und Kollegen sind super, die Weiterbildungs- und Übernahmechancen ebenso, und wer will, kann sogar mal in unser Spritzgießwerk in England oder das Presswerk in der 
Slowakei reinschnuppern.“ Besser hätten sie es nicht treffen können – da sind sich die Craemer-Azubis aller Ausbildungsberufe einig!